Freitag, 2. März 2012

Grünstein Umfahrung (2272 m)

Wandern, klettern, Ski-Alpin... alles dabei. Nur eine Skitour noch nicht.
Es wurde also höchste Zeit das einmal zu ändern.

Als erste (Einsteiger)-Tour wurd von einem Freund die Grünstein-Umfahrung empfohlen.
Okay, die ist zwar nicht soo leicht, aber "bast scho"...
Sagte mein Kumpel...
Dachte ich auch...

Aber fangen wir vorne an.
Skitouren-Skier hatte ich gar nicht.
Musste ich mir also leihen.
Generell ja kein Problem.
Beim DAV gibts die ja.
Komplett mit Bindung und Fellen und allem.
Schuhe gabs nicht, hab also meine normalen Alpin-Schuhe genommen.
Bisschen schwer und klobig, aber zum Probieren sollte es ausreichen.

Nen Lawinenpieper hab ich dann natürlich auch mitgenommen.
Die Lawinengefahr war auch gar nicht zu vernachlässigen.
Gab immerhin Lawinenwarnstufe 3.
Wir waren uns also gar nicht so sicher, ob wir die Tour überhaupt gehen konnten.
Wollten uns aber vor Ort nochmal informieren und ggf. während der Tour auch umdrehen.



Am Ende war dann aber doch alles ungefährlich, aber vorbereitet sollte man ja trotzdem sein.

Kalt wars..
Ziemlich...
-21 °C im Tal.
Aufem Berg -> keine Ahnung.
Zum Glück wars ein sonniger Tag.
Also richtig sonnig.
Mitten in der Sonne (und beim Steigen) wurd es schon richtig warm.
Sobald die Sonne aber kurz weg war, im Schatten oder so, wurde es innerhalb von Sekunden kalt.
Also möglichst in der Sonne bleiben :)


Die Tour sah so aus, dass wir mehrere Anstiege und Abfahrten hatten.
Also rauf, runter, rauf, runter, rauf, runter und dann nochmal gerade aus, dann runter.




Ums mal abzukürzen:
Ich war schon nach dem ersten Anstieg platt.
Dummerweise war der zweite dann der höchste Anstieg.
Als ich dann endlich oben war, war ich komplett fertig.
Kann mich echt nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal SO im Arsch war.
Aber half ja nix.
Ein "zurück" gabs nämlich nicht.
Wenn ich wirklich zurück gewollt hätte, hätte ich auch wieder hochsteigen müssen.
Und nach vorne musste ich auch hochsteigen.
Also: Augen zu und durch.
Ging ja auch... irgendwie...

Entschädigt wurd ich auch durch grandiose Aussichten und geile Abfahrten.
Aber wenn man vorher beim Aufstieg seine Beine in Butter verwandelt hat, dann wird die Abfahrt doch etwas wackeliger als sonst.
Naja :)


Unterm Strich war es eine sauschöne Tour, allerdings für einen Anfänger (oder jedenfalls für mich) ist die Tour etwas zu hart.
Das nächste Mal dann lieber einen Gang zurückschalten.



Hier noch der GPS-Track:
http://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004b8db446263735603c&msa=0

Dienstag, 8. November 2011

Sonnenalm (1500m) - Chiemgau

Super!
Frei, Zeit und Sonne.
Gute Mischung :)

Heute sollte es zur Sonnenalm an/auf der Kampenwand im Chiemgau gehen.
In München war es noch recht nebelig und auch während der Fahrt wurde es nicht wirklich besser.

Geparkt und gestartet sind wir dann von der Talstation der Kampenwandbahn.
Aber sind natürlich nicht mit der Gondel hochgefahren, sondern es ging zu Fuß hoch :)
Wir wollten uns unsere Brotzeit auf der Sonnenalm ja auch verdienen :)


Geschickterweise hatte keiner von uns irgendeinen Plan, wie wir genau zu dieser Hütte kommen.
Wir hatten nur gedacht "da wollen wir hin".
Punkt.
:)
Okay, es gibt ja Schilder.
Die waren aber dummerweise nicht so wirklich eindeutig.
Den Berg sind wir dann schließlich hochgekommen durch eine Mischung von Wander-App, Intuition und Lemming-Verhalten :)
Aber die Schilder, ja die Schilder...

Trotzdem sind wir ja den richtigen Weg hochgegangen.
Den Nebel konnten wir auch ziemlich schnell durchbrechen und es wurde sehr schnell sehr sonnig und auch sehr warm.
Und stellenweise hatten wir auch einen grandiosen Blick auf den Chiemsee.



Auf dem Weg nach oben (bzw. zur Sonnenalm) kamen auch u.a. auch an der Gorialm und an der Steinlingalm vorbei.
Hunger und Durst war schon groß (trotz vorgezogener Brotzeit irgendwo auf einer Lichtung), aber wir wollten ja zur Sonnenalm.
Aber von der Steinlingalm war es nicht mehr weit und wir kamen schnell am Ziel an.

Dort gab es dann Erholung, Sonne, Essen, Trinken...
Und dieser Kaiserschmarrn...
Uargh, sau lecker.
Und sau viel :)
Die Plautze hat sich gefreut :-D


Irgendwann mussten wir uns aber auch wieder aufraffen und den Rückweg antreten.
Auf dem Rückweg nahmen wir einige Abkürzungen (sau steil, aber sau schnell) und so waren wir recht flink wieder an den Autos.

Unterm Strich eine wirklich schöne Tour mit viel Sonne und viel Landschaft :)

GPS-Track gibts hier:
http://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004b13cd6c127a7e473d&msa=0

Dienstag, 4. Oktober 2011

Tegernseer Hütte (1640 m) und Roßstein (1698 m)

Endlich mal ein "vernünftiger" Besucher.
Anstatt sich von uns durch die überfüllte Münchner Innenstadt schleifen zu lassen, wollte unser Besucher in die Berge.
So lob ich mir das :)

Als Tour hatten wir die Wanderung zur Tegernseer Hütte geplant.
Das Wetter war eh bombig.

In München sind wir dann sehr früh aufgebrochen und sind ohne weitere Probleme durch das Tegernseer Tal bis nach Bayerwald gefahren.
Von dort aus ging es dann recht zügig durch den Wald den Berg rauf.

Nach einiger Zeit hört der Wald recht plötzlich auf und man ist an der Sonnbergalm.
Da könnte man auch direkt die erste Pause machen oder den Proviant erneuern :)



Das eigentliche Ziel (die Tegernseer Hütte) ist dann aber auch schon in Sichtweite.
Echt ein einzigartiger Standort.
Um dorthin zu gelangen, musste man aber dann erstmal die Hände aus den Taschen nehmen und ein bisschen klettern.
Also nicht wirklich klettern, aber wie gesagt, die Hände aus den Taschen nehmen.







Andere waren dann doch noch "richtig" klettern.




Nach einer ausgiebigen Brotzeit auf dem Gipfel des Roßsteins, sind wir dann für ne Rußn-Halbe und ne zweite Brotzeit (es roch sooo lecker), zur Tegernseer Hütte gegangen.
Und dort haben wir dann erstmal ausgiebig die Sonne genossen.






Irgendwann mussten wir diesen schönen Platz aber dann doch auch wieder verlassen.
Der Rückweg war ein bisschen länger als der Hinweg (sind einen anderen Weg gegangen), dafür aber nicht weniger schön.


Aber es war gut, wenn es mal eine Möglichkeit gab, sich zu erfrischen :)


Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen kurzen Stop am Tegernsee gemacht.
Dann war die Tour allerdings auch schon zuende.



Aber sehr schön!

GPS-Tracking gibts hier:
http://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004ae72ee6cc19db714c&msa=0

Donnerstag, 1. September 2011

Predigtstein - 2234m - Wettersteingebirge

Der Tag war schon perfekt bevor er richtig begonnen hatte.
Strahlend blauer Himmel, sonnige Aussichten und es war ja Sonntag -> also frei :)

Wir sind zuerst von Garmisch nach Leutasch gefahren.
Dabei konnte man richtig schön sehen, wie ein schmales Wolkenband von Süden über die Alpen zog.
Wir hatten also zuerst doch keinen strahlend blauen Himmel, sondern Hochnebel.
Diesen haben wir ja schnell "durchwandert" und schon hatten wir die beste Aussicht.
Von oben, auf die Wolken und die unglaubliche Fernsicht.



Oben lag sogar noch Schnee. Bzw. es lag wieder Schnee. Am Tag vorher hat es nämlich bis gut 1800m geschneit. Aber warm war es trotzdem :)



Die Wanderung war nicht schwer, wir waren aber ziemlich flott unterwegs, und absolvierten über 1000 Höhenmeter in weniger als 2 Stunden. Für das letzte Stück zum Gipfel musste man auch mal wieder die Hände aus den Taschen nehmen und ein bisschen klettern.





Oben auf dem Gipfel gabs dann erstmal eine deftige Brotzeit.
War aber auch verdient. Wie so ziemlich jede Brotzeit... ;-)




Der Abstieg war dann wesentlich länger als der Aufstieg, weil wir einen ziemlich großen Bogen gegangen sind. Dafür wieder mit grandioser Aussicht und "Bouldermöglichkeiten" ;-)




Es wurde auch gemurmelt :)
Also wir haben auch einige Murmeltiere gesehen. Ziemlich schwer auf den Fotos zu erkennen, aber wenn man genau hinschaut... Ziemlich in der Bildmitte...
Sehr neugierig die Biester... und verdammt flink :)







Insgesamt war es eine lange, aber sehr schöne Wanderung. Viel Natur, wenig Leute, atemberaubende Aussicht und wie gesagt: eine verdammt deftige Brotzeit :)

GPS-Tracking hier: