Dienstag, 15. Juli 2014

Von Döbriach auf den Mirnock (2110 m)

Da wir grad urlaubsmäßig in Kärnten unterwegs waren, bot sich natürlich auch die Gelegenheit für die ein oder andere Wanderung.
Wir waren in Döbriach, am Millstätter See, und sind auch direkt von dort gestartet.

Das Wetter war noch ganz in Ordnung, nicht zu warm und nicht zu kalt.
Das erste Teilstück führte uns zum Gasthof Bergfried. Das erste Stück ist recht steil, aber vom Weg her wirklich schön und abwechslungsreich.
Oben am Gasthof gibt es auch eine kleine Aussichtsplattform, von der aus man direkt schon einen unglaublichen Blick auf den Millstätter See und die Umgebung hat.
Kurz angemerkt: Eigentlich muss man gar nicht höher hinauf :)



Danach ging es weiter bergauf.
Immer steil bergauf und das ziemlich lange durch einen recht dunklen und unschönen Wald.
Mit Aussicht war nix, mit schöner Landschaft auch nix.
Okay, da mussten wir durch.
Nach etlichen Höhenmetern kommt man schließlich auf ein Plateau, von dem auch ein anderer Weg in Richtung Tal abgeht.
Man könnte also auch hier (wieder super geiler Ausblick) umkehren und sich den Weg zum Gipfel sparen.

Wir brauchten auf jeden Fall erstmal eine Pause.
Fing auch grad an zu regnen... Timing war also super :)

Nach erfolgreicher Stärkung ging es für uns dann weiter in Richtung Gipfel.
Da wird es noch einmal kurz steil, dann aber recht flach zum Ende hin.
Aber es zieht sich noch :)


Irgendwann standen wir dann endlich oben.
Und wir hatten den Gipfel ganz für uns alleine.
So mag ich das am liebsten :)

Die Aussicht war nicht mehr allzu pralle, dann von der einen Seite dichte und dunkle Wolken aufzogen und uns einen Großteil der Sicht raubten.
Naja.
Da es dann auch noch zu donnern anfing, machten wir uns schleunigst wieder auf den Rückweg.
Gewitter in den Bergen ist echt kein Spaß.





Zurück gings dann zunächst erst wieder auf dem selben Weg in Richtung Plateau bzw. Abzweigung.
Dieses Mal nahmen wir den anderen Weg in Richtung Tal.
In Richtung Gasthof Possegger.
Diesen erreichten wir auch nach einiger Zeit und machten da erstmal eine lange und schöne Pause :)

Und wie gesagt, auch hier "unten" ist die Aussicht schon traumhaft.


Anschließend ging es ganz entspannt ins Tal zurück nach Döbriach.

Die Wanderung war schön und anstrengend.
Nicht schwierig, aber steil und lang.
Trotzdem sehr lohnenswert.

GPS-Track gibts hier:
https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zUyOA5ICUvgE.kHr_AD5uXVRs

Sonntag, 15. Juni 2014

Wendelstein (1838 m)

Der Wendelstein (Mangfallgebirge) ist an seiner markanten Form recht einfach bereits aus großer Entfernung zu erkennen. Und so ist es auch schon oft vorgekommen, dass wir diesen Berg gesehen (sei es von einem anderen Berg aus oder einfach "von unten") und gedacht/gesagt haben: "Da müssen wir auch mal hoch".

Und, ja wirklich, heute war es soweit!
Da man auch mit der Bahn auf den Wendelstein kommt (und das auch direkt von zwei Seiten), ist dieser Berg leider oft überlaufen. Voll wirds oben fast immer.
Wir sind daher recht früh los gelaufen und hofften so vor dem großen Schwung oben bzw. schon wieder auf dem Weg runter zu sein.

Joar, das war dann auch fast so.
Gestartet sind wir in Birkenstein und dann ging es auf dem Weg Nr. 661 erst in Richtung Spitzingalm und danach immer weiter hinauf zum Wendelstein.
Den ersten Teil der Strecke legten wir in einem nicht ganz so gemütlichen Tempo zurück (schnell waren wir trotzdem nicht), da einer von uns mit dem Mopped nach Birkenstein gefahren war, und es war wirklich morgens viel kühler als gedacht. Daher war er ziemlich durchgefroren und musste erst noch warm werden :)

Wie gesagt, schnell waren wir trotzdem nicht. Der Weg war aber auch zu schön um einfach nur stur den Berg hinauf zu rennen. Die Aufstieg über Weg Nr. 661 ist wirklich zu empfehlen. Extrem abwechslungsreich, immer wieder schattige und sonnige Abschnitte, Almen, Wald, Kühe, Aussicht...
Sehr schön :)









Irgendwie waren wir dann trotzdem wesentlich früher als gedacht oben am Wendelsteinhaus (1724 m).
Kurz Zeit also für noch ein paar Fotos und erste Begutachtungen der örtlichen Sehenswürdigkeiten :)
Oben am Wendelsteinhaus gibts nämlich auch eine kleine Kirche, das Wendelsteinkircherl.
Um 11:00 gibts dort oben übrigens auch eine Messe.



Der restliche Weg (also vom Wendelsteinhaus hinauf zum Wendelsteingipfel) ist wie gemacht für Touristen mit Turnschuhen und Bergbahnfahrer und besteht aus Treppen und zementierten Wegen.
Naja...
Oben gabs dann erstmal Brotzeit, noch mal :)





Beim Abstieg gingen wir noch um den Wendelstein herum, da gibts nen Panoramaweg.
Am Ende von diesem Weg kann man auch noch einen kurzen Abstecher in eine Höhle machen.
Kostet 2 Euro Eintritt. Kann man machen, muss man aber nicht.
Zur Höhle kommt man natürlich auch, wenn man nicht den Panoramaweg geht, sondern z.B. direkt vom Wendelsteinhaus hinüber geht.

Danach machten wir uns auf den Abstieg.
Dieses Mal ging es auf Weg Nr. 665 runter, Richtung Kessel-Alm und Birkenstein.
Der Rückweg war wieder herrlich ruhig, kaum Leute unterwegs. Viel besser!




Kurz zusammen gefasst: Eine herrliche Tour, die man am besten früh morgens beginnt, dann ist es oben auf dem Gipfel noch nicht so voll :)

GPS-Tracks gibts dieses Mal zwei.
Einen für den Aufstieg, einen für den Abstieg.
Aufstieg hier:
https://maps.google.com/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004fc48e66f321f6c036&msa=0
Abstieg hier:
https://maps.google.com/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004fc490183856432e6f&msa=0&ll=47.707682,11.989689&spn=0.0376,0.077162

Montag, 21. April 2014

Schliersbergalm und Stögeralm

Jaja, der Schliersee.
Dieser See hat's uns irgendwie angetan.
Aber das macht nix. Es ist schön da :)

Zur dieser Tour lässt sich eigentlich gar nicht viel sagen.
Es war nämlich eine äußerst einfache und unspektakuläre Tour.
Das Wetter war "ok" und wir hatten an sich nur keine Lust, an diesem Ostermontag auf der Couch rumzuhängen.
Von daher gab es frische Luft :)

Vom Schliersee aus ging's zunächst zur Schliersbergalm (mit kurzem Päusken) und dann weiter zur Stögeralm.
Auf der Stögeralm blieben wir aber nicht. Das lag aber nur daran, dass wir eh schon gegessen und getrunken hatten und keine weitere Pause brauchten.
Da müssen wir aber noch mal hin. Irgendwann.

Das wars dann auch schon.

GPS-Track gibts hier:
https://www.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004f78d2bc2882fde183&msa=0

Samstag, 8. März 2014

Schneeschuhtour zur Seekarlspitze (2261 m)

Eigentlich wollten wir diese Saison "jede Menge" Schneeschuhtouren machen.
Da der Winter aber eher mau war und unten im Tal so gut wie kein Schnee lag, fehlte irgendwie die Richtung Stimmung dazu und so war die Tour zur Seekarlspitze unsere erste (und wahrscheinlich einzige) Schneeschuhtour in dieser Saison.

Sei's drum, wir waren motiviert und wollten in den Schnee (bevor der komplett weg ist).
Daher sollte die Tour auch weiter oben stattfinden, also da, wo noch genügend Schnee liegt.

Wir starteten die Tour daher an der Erfurter Hütte am Achensee.
Bzw. eher über dem Achensee, da die Hütte schon auf 1831 m liegt.
Das Stück vom Talort Maurach am Achensee bis hinauf zur Hütte ließen wir uns von der Rofan Seilbahn fahren.
Für DAV-Mitglieder gibts da übrigens Rabatt...

Oben angekommen war es direkt traumhaft.
Überall lag Schnee, die Sonne lachte uns ins Gesicht und der Himmel war herrlich blau.
Schon mal gute Voraussetzungen :)



Das erste Stückchen ging es an der Piste entlang (da oben gibts nämlich ein kleines Skigebiet), dann aber schnell in die abseits gelegene Schneelandschaft.

Dort folgten wir dann ein paar Spuren und bald wurde es auch steiler und anstrengender.
Zuerst ging es in einer Scharte hinauf, danach etwas flacher auf einen kleinen Bergrücken.
Dort hatten wir bereits eine Wahnsinns-Aussicht.
Und da haben wir dann auch festgestellt, dass wir irgendwie falsch sind... :-D
Wir wollten nämlich eigentlich zur Rofanspitze.
Diese konnten wir zwar auch sehen, allerdings war uns der Weg dorthin durch eine Schlucht bzw. durch einen Abhang versperrt.
Irgendwo sind wir falsch abgebogen.
Naja... passiert :)








Okay, unser "neues" Ziel war dann die Seekarlspitze.
Die war für uns jetzt besser zu erreichen und eigentlich ist ja eh der Weg das Ziel.

Der Weg dorthin war traumhaft schön.
Alles glitzerte Weiß und es waren kaum Leute unterwegs und wir waren die meiste Zeit für uns allein.
So wie es sein sollte.

Das letzte Stück hinauf zur Seekarlspitze war dann noch etwas steil und man kam noch gut ins Schwitzen.
Am Ende wurden wir aber mit einer grandiosen Aussicht belohnt und die Brotzeit schmeckt nach so einer Anstrengung auch irgendwie besser :)






Zurück ging es über den selben Weg und bevor es wieder ins Tal ging, haben wir es uns noch einmal ausgiebig in der Erfurter Hütte gut gehen lassen.

GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004f41b0a61d4a221032&msa=0

Samstag, 22. Februar 2014

Katerwanderung zur Gindelalm (1242 m)

Diese Mini-Wanderung von der Hennerer Hütte (direkt neben dem Hennerer Hof am Schliersee) zur Gindelalm, diente in erster Linie dazu, den Kreislauf der Mehrheit der Wanderer wieder in Wallung zu bringen.



Am Abend zuvor wurde nämlich in der Hennerer Hütte zünftig gefeiert und nicht ins Glas gespuckt :)

Da diese Wanderung wirklich sehr sehr kurz war, gibt es auch nicht viel zu berichten.
Von der Hennerer Hütte führt ein Forstweg ganz gemächlich den Berg rauf und endet zunächst an der Gindelalm auf 1242 m.

Hier oben gabs auch endlich wieder genug Schnee. Weiter unten im Tal sah es (wie im gesamten Winter) sehr mau mit Schnee aus.


Die frische Luft tat der Gruppe auf jeden Fall sichtlich gut, und das nicht nur, weil alle noch etwas verkatert waren :)



Zurück ging es über den selben Weg hinab in die warme Hennerer Hütte.

GPS-Track gibts dieses Mal nicht, habs vergessen :)

Freitag, 1. November 2013

Spitzstein (1596 m)

Der Spitzstein im Chiemgau wurde mir von einem Kollegen empfohlen und heute wollten wir diesen Tipp einmal testen.
Das Wetter passte sehr gut. Es war ein wirklich schöner Tag, sonnig und trocken.
Wir machten uns wieder früh auf den Weg, da es wahrscheinlich später eh wieder voller in den Bergen werden würde.

Startpunkt war Sachrang, wir parkten direkt an der Kirche und machten uns auf den Weg in Richtung Spitzstein. Der Hinweg führte an der Mesner-Alm vorbei, die aber anscheinend grad "unbewohnt" und verschlossen war.


Auf dem kompletten Weg bis zum Spitzsteinhaus und der Altkaser-Alm begegneten wir keiner Menschenseele und konnten die Ruhe und die Aussicht auf das unter einer Nebeldecke Inntal voll und ganz genießen.




Stellenweise war es ziemlich matschig und unsere Hosen(beine) und Schuhe sahen dementsprechend aus. Aber das lässt sich ja wieder waschen :)
Ansonsten war der Weg einfach und nicht sehr anspruchsvoll.

Ab dem Spitzsteinhaus wurde es dann allerdings steiler und steiniger.
Und auch wieder rutschiger :)
Bald standen wir dann aber auch auf dem Gipfel, der von unten ziemlich unscheinbar aussieht aber von dem man einen unglaublichen Ausblick auf die umliegenden Berge und Täler hat.

Das Inntal und der Wilde Kaiser war sehr gut zu erkennen.



Ebenso die Kampenwand.
Der Rest war in eine dichte Nebeldecke gehüllt.
Wir hatten Sonne :)


Der Abstieg war beschwerlicher als der Aufstieg, da es wie gesagt stellenweise sehr rutschig war.
Steine, Wurzeln, Laub... Und alles nass :-D

Bevor es dann weiter ins Tal ging, gab es eine kurze Stärkung auf der Altkaser-Alm.
Sehr zu empfehlen :)

Der Rückweg führte uns an Mittelleiten vorbei und war eine Mischung aus Wiese, Wald und eine ganz kurze Strecke (Forst-)Straße.

Die Tour lohnt sich ungemein und vor allem der Ausblick ist besser als man erwartet.
Definitiv einen Ausflug wert :)

GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004ea2006762cce4974c&msa=0

Samstag, 26. Oktober 2013

Auf den Kofel (1342 m) und den Kolbensattel

Startpunkt unserer Tour war Oberammergau.
Das kleine Örtchen war noch nicht so recht wach und wir hatten die Berge (oder das, was wir sehen konnten) mehr oder weniger für uns.
Genau wie es sein sollte :)


Der Weg auf den Kofel ist einfach. Jedenfalls das erste Stück. Dieses ist zwar nicht unsteil, und man kommt doch etwas ins Schwitzen, aber schwierig ist es definitiv nicht.
Der Kofel ist sehr exponiert und man kann sich schon von unten denken, dass es irgendwann dann doch steiler werden wird.
Und das wirds auch.
Man muss schon die Hände aus den Taschen nehmen und sich gut festhalten.
Die schwierigsten Stellen sind allerdings auch alle mit Stahlseilen gesichert.

Der Gipfel selbst ist klein, aber fein, und bietet eine fantastische Rundumsicht ins Tal.
Dieser Gipfel ist schnell und unkompliziert zu erreichen und ist perfekt für eine schnelle Genusstour.




Lachen mussten wir, als wir das Gipfelbuch anschauten.
Dort hatten nämlich ein paar Leute die Kombination eines Tresores, den sie einem Brautpaar zur Hochzeit geschenkt hatten, eingetragen.
Eine schöne Idee.
Die sollte man sich merken :)

Da wir nach diesem Gipfel keine Lust hat schon wieder ins Tal hinabzusteigen, gingen wir weiter nach Westen in Richtung Kolbensattel.
Dieser Weg verläuft mehr oder weniger eben und es geht nur minimal auf und ab.
Nach einiger Zeit kamen wir dann auch an der Kolbensattelhütte an.
Dort gabs erstmal was zu trinken und wir konnten uns in der Sonne gut ausruhen.

Direkt neben der Hütte entdeckten wir auch eine nigelnagelneue Sommerrodelbahn.
Sehr praktisch :)
Die mussten wir direkt mal ausprobieren.
Der Weg ins Tal änderte sich dadurch zwar etwas, aber wir waren definitiv schneller unterwegs als zu Fuß :)

Der Weg zurück zum Ausgangspunkt war im Anschluss auch wieder entspannt und eben.
Eine schöne Tour für zwischendurch :)

GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004e9a598a2c1db67301&msa=0