Mittwoch, 24. Oktober 2012

Torhelm, 2494 m


Für unsere heutige Tour standen wir mal wieder etwas früher auf.
Wir mussten zwar nicht wirklich weit fahren, aber die Tour sollte etwas länger werden.
Wir wollten zum Torhelm.
Dafür mussten wir erst durch den Talort Kelchsau fahren und dann immer tiefer und weiter ins Tal hinein.
In den "Langen Grund".
Das ist übrigens eine Mautstraße. Kostet aber nur 4 Euro.

Auf dieser Straße gings dann immer tiefer ins Tal.
Und das war auch eine Straße, bei der man froh ist, wenn niemand einem entgegen kommt :)

Irgendwann kamen wir dann am Ende der Straße an der Tiefentalalm an.
Dort konnte man kostenfrei parken und los gings.

Zunächst ging es einen Forstweg hinauf und wir kamen bald an der Oberkaralm an.
Von dort dann weiter den Berg hinauf zur Öfelerarm.
Immer an einem kleinen Bach entlang.
Die Landschaft war wirklich einmalig.
Schön ruhig und verlassen.
Nach der Öfeleralm ging es dann kurz steiler und dann wieder entspannter am Hang entlang.
Den Torhelm, unser Ziel, konnten wir auch schon sehen.
Dummerweise noch ziemlich weit weg :)
Kurz unterhalb des Gipfel wurde es auch noch einmal richtig schwierig.
Es gab recht viel Schnee, der aber blank und glatt wie Eis war.
Und die Felsen waren alle mit Moos bewachsen und somit auch glatt.
Diesen Hang ging es also sehr sehr langsam hinauf.
Immer schön festhalten und Griffe, Tritte und Halt suchen.
Stück für Stück kamen wir so dem Gipfel näher.
Direkt unterhalb des Gipfel wurde es auch wieder einfacher und kurz später waren wir endlich oben.
Ein Wahnsinns-Ausblick.
Schön war auch, dass das gesamte Tal im Nebel lag.
Wir standen aber bei schönstem Sonnenschein auf dem Gipfel und konnten die Aussicht genießen.



Irgendwann mussten wir leider wieder absteigen und gingen zunächst auf dem gleichen Weg hinab zur Öfeleralm.

Ab dort gingen wir einen anderen Weg, der uns an den Regenfelder Seen vorbeiführen sollte.
Nach ein paar Gegenanstiegen kamen wir auch dort an.
Die Seen sind schön und kristallklar.
Ein wahres Naturwunder sind sie aber nicht.
Trotzdem lohnt sich der Umweg, da man dann auch nicht auf dem selben Weg zurück zur Tiefentalalm muss, sondern Abwechslung geboten bekommt.
Irgendwann kamen wir an der Foisachalm an, die eigentlich aus ingesamt drei Hütten besteht.
Dort gabelt sich der Weg und man kann entweder auf einer Forststraße zurück ins Tal wandern oder man nimmt die Abkürzung über die Weide und geht den alten Steig.
Dieser ist zwar recht spärlich markiert und die Markierungen sind alle sehr alt und teilweise nicht mehr zu erkennen, aber der Pfad selbst ist doch relativ gut zu erkennen.
Und somit waren wir recht flott wieder im Tal an der Tiefentalalm.
Dort gab es übrigens noch etwas zu trinken :)

Diese Tour ist echt empfehlenswert.
Wunderbare Aussicht und einmalige Landschaft.

GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004cd09d265fdc7d2884&msa=0

Dienstag, 23. Oktober 2012

Möslalmkreuz, 1090 m


Wer zu lange schläft, muss bekanntlich entweder schneller oder weniger weit laufen.
Wir entschieden uns fürs "weniger weit" und machten heute eine kleine und gemütliche Tour, die direkt vor der Haustür startete.
Im Tal lang noch dick der Nebel und ohne Sonne war es noch ziemlich frisch.
Eine Jacke tat daher sehr gut :)

Gestartet sind wir in Niederau und liefen erstmal einige Zeit durch das Örtchen und vorbei an einigen Bauernhäusern, bis wir dann schließlich mehr und mehr in den Wald kamen.
Je höher wir kamen, desto heller wurde es auch.
Man konnte sogar ab und zu erahnen wo die Sonne war :)
Der Nebel wurde immer dünner und dünner und über uns konnten wir bereits blauen Himmel sehen.
Wir waren allerdings noch im Wald und erlebten eine wunderbare Herbstlandschaft.
Kurze Zeit später erreichten wir dann den Möslalmkogel mit dem Möslalmkreuz und hatten eine atemberaubende Aussicht über das gesamte Inntal.
Das Tal selbst konnten wir allerdings nicht wirklich erkennen, da es komplett unter einer geschlossenen Wolkendecke lag.
Aber es war eine wunderbare Aussicht.


Dort oben genossen wir einige Zeit ausgiebig die Sonne und die Wärme, bis wir uns dann nach einiger Zeit wieder auf den Weg hinab ins Tal (und in den Nebel) machten.
Die Tour ist sehr einfach und normalerweise wohl auch nicht sonderlich spektakulär.
Allerdings hat man vom Möslalmkreuz eine wunderbare Aussicht über das Inntal, die bei entsprechendem Wetter auch noch ziemlich aufgewertet wird.

GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004cd09d0eab16bae709&msa=0

Montag, 22. Oktober 2012

Gratlspitze, 1893 m


Unser heutiger Ausflug startete in Alpbach. Genauer gesagt an der Rossalm in Alpbach.
Von dort ging es eine Bergstraße in Serpentinen den Berg hinauf bis zur Bischoferalm.
Im Winter kann man hier gut rodeln. Aber wir hatten ja Sommer. Also eigentlich hatten wir Herbst, aber bei strahlendem Sonnenschein, kurzen Klamotten und Temperaturen von über 20 °C kann man eigentlich auch noch von Sommer sprechen :)

Nach der Bischoferalm ging es zunächst auch weiter in Serpentinen den Berg hinauf.
Nicht schwierig und auch nicht sonderlich anstrengend.
Aber es war gut zum warm werden. Und das war auch gut so.

Unser Weg führte uns nämlich bald schlagartig sehr steil den Berg hinauf.
Und diese Steigungen hörten auch so schnell nicht auf.
Zwei kleinere Steige waren auch noch dabei. Gut gesichert mit Drahtseilen, also kein Problem.

Und dann, schlagartig, kamen wir auf eine grandiose Aussichtsplattform.
Wir waren am Hochstrickl.
Unser erstes Zwischenziel erfreute uns bereits mit einem grandiosen Ausblick.
Unser Hauptziel, die Gratlspitze, war auch schon in Sicht.
Ein bisschen müssen wir noch :)
Der weitere Weg bis zu unserem Hauptziel war noch etwas anstrengend.
Gut verschwitzt kamen wir dann aber auch bald an und trafen zum ersten Mal auf andere Wanderer.
Schade, ein einsamer Gipfel wäre schön gewesen.
Okay, hilft nix.
Dafür hatten wir wieder eine wunderbare Aussicht auf das gesamte Tal.




Sogar den Parkplatz mit unserem Auto konnten wir sehen.
Perfekt, das Auto steht noch da :)
Allerdings hätte ich auch wenig machen können, falls jemand in dem Moment versucht hätte es zu klauen ;-)

Wie gesagt waren wir nicht alleine auf dem Gipfel.
Aber es waren zunächst nur ein paar wenige Leute.
Doch dann wurde es schlagartig anders.
Plötzlich kam eine Gruppe von geschätzt 20 Leuten am Gipfel an.
Alles dabei, vom Kind bis zum Erwachsenen.
Und es wurde sehr sehr laut und sehr sehr ungemütlich.
Gut dass wir mit unserer Brotzeit schon fertig waren und auch die Aussicht schon lang genug genossen hatten.
Wir machten uns also wieder auf den Weg hinunter ins Tal.
Dieses Mal auf einem anderen Weg, über Hausberg und dann weiter zurück zum Parkplatz.

Endlich wieder Ruhe :)

Fazit: Die Tour ist uneingeschränkt zu empfehlen. Tolle Aussicht und tolle Wanderung.

GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004cd09cf990fe313d48&msa=0

Sonntag, 21. Oktober 2012

Roßkopf, 1731 m


Eine ganze Woche Urlaub. Wunderbar! Und dieser Urlaub sollte mal ein Wanderurlaub werden.
Dazu haben wir uns eine Ferienwohnung in Niederau, Tirol besorgt.
Niederau, ja, schön isset da. Aber sonst ist da auch nix los.
Also jedenfalls in der Nebensaison.
Und Ende Oktober scheint da definitiv Nebensaison zu sein.
In Niederau gibts jede Menge Hotels, Restaurants, Bars...
Im Winter ist der ganze Ort nämlich voll von Skifahrern.
Aber: Ende Oktober ist alles geschlossen. Wir haben ein einziges Restaurant gefunden, das offen war.
Sonst alles geschlossen. Selbst die Hotels.
Immerhin hatten wir so wirklich unsere Ruhe :)

Am ersten Tag wollten wir auf den Roßkopf.
Geplant war der Anstieg über das Markbachjoch, dann weiter über Lanerköpfl und Halsgatterl zum Roßkopf.
Allerdings war der direkte Weg zum Markbachjoch gesperrt.
"Vorübergehend gesperrt" stand auf den Schildern.
Alle Versuche alternative Wege zu finden endeten immer wieder bei den gleichen Schildern.

Okay, dann Plan B.
Anstieg über den "Rückweg".
Da war der Weg frei.
Immerhin :)

Und es war ja wie gesagt Nebensaison.
Es gab auch keine anderen Wanderer.
Also, jedenfalls haben lange Zeit keine anderen gesehen :)
Die Aussicht war wunderbar.
Schön farbenfrohe Herbstlandschaft bei herrlichstem Sonnenschein.
Und dank der Sonne war es wirklich warm.
Wir kamen auch gut ins Schwitzen.
Eine Möglichkeit zur Abkühlung hätten wir mit einem kühlenden Bad in einer "Outdoorbadewanne" (...) gehabt.
ODER man spielt etwas im Schnee. Das kühlt auch ab ;-)
Die ganze Strecke war nie wirklich schwierig.
Trotzdem nicht unanstrengend.
Besonders das letzte Stück auf den Gipfel war schweißtreibend.
Und plötzlich waren auch eine ganze Menge anderer Wanderer um uns herum.
Aber zum Glück nicht zu viele.

Oben auf dem Gipfel konnten wir erstmal bei schönstem Sonnenschein die Aussicht bei einer herzhaften Brotzeit genießen.
Hier wollten wir gar nicht mehr weg.
Wirklich ein feines Plätzchen.


Irgendwann mussten wir aber auch wieder runter.
Den Abstieg variierten wir ein wenig und stiegen über die Roßkopfhütte ab.
Danach ging es zur Norderbergalm und der Rest auf bekanntem Weg hinab ins Tal.

Für den ersten Tag war die Tour ausreichend lang und unsere Beine merkten wir abends auch.
Höchste Zeit für einen leckeren Rußdudler... ;-)

GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004cd09cdd7eee77be63&msa=0

Montag, 17. September 2012

Kampenwand (ja, richtig)

Und da wären wir dann schon wieder... An der Kampenwand... Hurra... :)
Also nicht dass man mich falsch versteht, ich find den Berg super. Astreine Aussicht, schöne Gegend und nette Hütten. Aber da es jetzt schon mein dritter Aufstieg war und es schon wieder danach aussah, dass ich es wieder nicht zum Gipfel schaffe, war die Laune leicht getrübt.
Also, nicht wirklich, aber es geht ja ums Prinzip :)

Dieses Mal verschlug uns nämlich ein Abteilungsausflug auf diesen schönen Berg.
Und der Zeitplan sah zunächst keine Gipfelbesteigung vor. Höchster geplanter Punkt war der Panoramaweg zwischen Sonnen- und Steinlingalm.
Treffpunkt war auf der Sonnenalm. Es gab nämlich zwei Gruppen. Eine "Wandergruppe" und eine "Seilbahngruppe". Ich gehörte zur Wandergruppe :)
Der Weg rauf war zwar bekannt, aber trotzdem wieder schön. Das Wetter war auch genau richtig. Eher etwas kühl, aber sonnig. Schnell waren wir dann auch oben an der Steinlingalm, von der man bereits einen wunderbaren Blick auf die Kampenwand hat.




Hachja, der Gipfel...
Aber es kam dann doch anders als gedacht :)
Als wir an der Sonnenalm ankamen, wurde nämlich schnell klar, dass wir hier nur kurz etwas trinken und dann mit allen zusammen wieder über den Panoramaweg zur Steinlingalm zurückgehen.
Dort sollte dann gegessen werden. Und genau JETZT öffnete sich das Zeitfenster für einen Abstecher zum Gipfel :)
Ausgezeichnet :)
Mein Mittagessen konnte noch etwas warten. Brotzeit hilft immer :)
Während die anderen dann schon die Mägen mit Weißbier, Leberkas und Speckknödelsuppe füllten, ging ein kleines Grüppchen dem Gipfel entgegen.
Und hier muss man wirklich sagen, dass dieser Anstieg echt schön ist.
Sobald man noch etwas unterhalb des Gipfels von den Felsen umringt wird, ergibt sich ein wunderbares Bild von dieser beeindruckenden Felswand.



Jetzt sollte man auch mal die Hände aus den Taschen nehmen, denn etwas steiler wirds dann doch.
An einer Stelle gibt es auch ein dickes Drahtseil, das zur Sicherung benutzt werden kann. Ein Klettersteig-Set benötigt man zwar nicht, aber das Seil sollte man trotzdem gut festhalten :)
Kurz später waren wir dann auch oben und durften die wunderbare Aussicht genießen.
Und natürlich sollte man auch das Gipfelkreuz erwähnen. Immerhin ist es das größte Gipfelkreuz Bayerns.

Und so hab ich es dann doch endlich auf den Gipfel geschafft. Im dritten Anlauf :)
Und wer weiß, vielleicht komm ich ja noch einmal wieder... ;-)

Montag, 13. August 2012

Auf den Jägerkamp (1746 m)

Die heutige Wanderung startete auf dem Spitzingsattel. Das ist direkt nördlich vom Spitzingsee. Dort gibts auch praktischerweise direkt einen Parkplatz. Allerdings sollte man recht früh kommen, da es schnell voll wird.
Vom Parkplatz sind wir richtig Nord-Westen gestartet. Und zwar über einen Weg, der nicht markiert, aber dennoch gut zu erkennen war. Dieser Weg führte uns zunächst in Serpentinen eine Wiese hinauf und verschwand dann bald im Wald. Da war es dann schlagartig total ruhig. Es war auch noch total nebelig und kein einziger Vogel machte Geräusche. Ab und zu konnten wir Tiere (wahrscheinlich Wild) hören, aber gesehen haben wir zunächst nichts.
Bis dann irgendwann ein Reh oder eine Hirschkuh oder sowas in der Art (ich bin da nicht der Fachmann...) vor uns auftauchte. Wir blieben ganz ruhig stehen und beobachteten es ein paar Sekunden. Der Versuch ein Foto zu machen hat aber dann nicht wirklich geklappt. Und unscharfe Versuche von einem verschwindenden Tier erspare ich euch an dieser Stelle :)

Wie erwähnt war es extrem nebelig und von der wunderbaren Aussicht (die wir sonst bestimmt gehabt hätten) sahen wir leider nichts. Dennoch konnte man einige schöne Momente einfangen.


Die Wanderung war generell einfach und nicht anstrengend. Richtig steil war es nirgends und so kamen wir schnell an der Jägerbauernalm vorbei. Eine Rast hatten wir aber noch nicht nötig, daher ging es direkt weiter auf den Gipfel, also auf den Jägerkamp.
Oben wehte ein recht frischer Wind und wir machten unsere Brotzeit daher 2-3 m unterhalb des Gipfels, wo es windgeschützter war.
Frisch gestärkt machten wir uns danach auf den Rückweg. Dieser sollte uns zunächst zur Schönfeldhütte führen. Mittlerweile wurde der Nebel etwas weniger und stellenweise konnte man sogar die Sonne erahnen.

An der Schönfeldhütte war auf jeden Fall noch genug Zeit für eine kleine Erfrischung. Und trotz des eher schlechten Wetters war die Laune gut. Bei kleinen und großen Kindern... :)

Auf dem Rückweg ins Tal lichtete sich dann endlich der Nebel und wir konnten zum ersten Mal (heute) einen Blick auf den Spitzingsee werfen.

Richtig sonnig wurde es aber natürlich erst dann, als wir schon wieder komplett unten waren.

Das ist aber gar nicht so schlimm. In der Gegend gibt es schließlich noch genug Berge, Wege, Gipfel, Hütten und noch vieles mehr und die Landschaft wird dann ganz bestimmt auch noch da sein :)

GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.de/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004c6fe9720807c1c2fe&msa=0

Samstag, 4. August 2012

Seekarkreuz (1601 m) - Lenggries, Mangfallgebirge

Heute stand eine gemütliche Runde im Mangfallgebirge auf dem Programm. Ich halte mich dieses Mal auch etwas kürzer als letztes Mal. Viel zu berichten gibt es ohnehin nicht.
Gestartet sind wir in Lenggries, am Schloss Hohenburg, und wollten dann über den Hirschtalsattel zur Lenggrieser Hütte und dann rauf zum Seekarkreuz. Danach wieder runter zur Lenggrieser Hütte und über den Grasleitensteig zurück nach Lenggries.
Genau so haben wir das auch gemacht.
Im Nachhinein wäre es allerdings besser gewesen, wenn wir die Tour genau andersrum gegangen wären.
Der Hinweg (also über den Hirschtalsattel) war nämlich komplett bis zur Lenggrieser Hütte durchgehend Forstweg. Steil war es auch nirgends. Man wäre diese Strecke auch problemlos mit einem Kinderwagen raufgekommen (okay, etwas größere Reifen wären schon von Vorteil).
Der Abstieg über den Grasleitensteig dagegen bestand die meiste Zeit aus Steinen und Wurzeln. Und die waren auch noch nass. Es war also wirklich rutschig. Daher geht man diese Tour bei Nässe am besten andersrum.
Generell war die Tour relativ unspektakulär. Das Wetter war teils bewölkt, teils aufgelockert. Allerdings kein Regen (wie letztes Mal).
Kurz vor der Lenggrieser Hütte konnten wir auch schon den Gipfel, das Seekarkreuz, erblicken.

An der Lenggrieser Hütte gabelte sich dann der Weg und man konnte zum Gipfel aufsteigen. Dieser Pfad war (endlich) etwas enger und steiler. Es ging ein Stück durch den Wald und danach kam man auf freie Grünflächen. Diese waren allerdings gut bevölkert von Kühen, die natürlich meistens mitten auf dem Weg standen und da auch nicht wirklich weg wollten. Naja, zur Not geht man halt um die Kuh herum. Nur auf Tretminen sollte man aufpassen... ;-)

Vom Gipfel hatten wir dann einen schönen Rundumblick über das gesamte Umland. Man konnte sogar die Tegernseer Hütte zwischen Roß- und Buchstein erkennen (rechts am Bildrand).

Auf der anderen Seite vom Berg zog in diesem Moment Nebel bzw. eine Wolke auf. Der Blick ins Tal blieb damit versperrt (jedenfalls für einige Zeit).


Hier noch ein Blick auf die saftigen Rinder.. äh Weiden ;-)

Der Abstieg war wie gesagt schwieriger als der Aufstieg, da der Grasleitensteig ziemlich rutschig war.
Hier wurde es auch voller und immer mehr Wanderer kamen uns entgegen. Ein Großteil davon wollte sicherlich in der Lenggrieser Hütte übernachten.

Fazit: Schöne Tour, beim nächsten Mal aber lieber in umgekehrter Richtung.
Den GPS-Track gibts hier:
https://maps.google.com/maps/ms?msid=201843603422759485409.0004c670c7f36f7dadbb4&msa=0&ll=47.660821,11.624908&spn=0.035205,0.077162